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Böden
Die Bodenentwicklung verläuft in den Berchtesgadener Alpen je nach chemischer Zusammensetzung und Verwitterungsgeschwindigkeit der Ausgangsgesteine und je nach Geländerelief sehr variabel. Selbst innerhalb einer Fläche von einem Quadratmeter können die Bodenverhältnisse mehrfach wechseln.
Insgesamt überwiegen wenig entwickelte Böden. Die Bodenmächtigkeit beträgt an den Hängen im Schnitt 30-60 cm. Jahrhunderte lange Kahlschlagwirtschaft, Beweidung und Streunutzung (Verwendung der Laubauflage des Bodens als Stalleinstreu) führten vielerorts zu verstärktem Bodenabtrag.
Die im Gebiet sehr unterschiedlichen Bodenverhältnisse (Bodenmächtigkeit, Nährstoffgehalt bzw. -verfügbarkeit, pH-Wert, Wasserhaushalt) sind zusammen mit weiteren Faktoren wie etwa Geländeklima und Exposition (z. B. Nord- und Südhang) für eine ausgesprochen vielfältige Pflanzen und Tierwelt (Bodenlebewesen) verantwortlich. Entsprechend verschiedenartig ist auch die Möglichkeit menschlicher Nutzung.
- Natürliche Grundlagen (im Nationalparkplan Kap. 2.2, pdf, MB)
- Böden - eine Bestandsaufnahme (im Nationalparkplan Kap. 7.1.3, pdf, 4,4 MB)
- Karte 3 im Nationalparkplan: „Bodentypen“ (pdf, 3,8 MB)
- Bewertung: Böden (im Nationalparkplan Kap. 7.2.2, pdf, 4,4 MB)