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Nationalpark-Management
Das Motto eines Nationalparks ist „Natur Natur sein lassen“. Management bedeutet aber aktives Handeln und Eingreifen in die natürlichen Abläufe. Wie passt das zusammen, warum ist das nötig?
Die Geschichte spielt hier eine große Rolle: Das Gebiet des Nationalparks ist seit Jahrhunderten genutzt und liegt insgesamt in dem dicht besiedelten Raum „Mitteleuropa“.
Es dient als Fläche für Land- und ehemals Holzwirtschaft, wird von Millionen zur Erholung genutzt und ist gleichzeitig ein Naturschutzgebiet höchsten Ranges.
Das Nationalparkmanagement arbeitet daran, Nutzungskonflikte zu erkennen, wenn möglich zu beseitigen oder abzumildern. Dies kann nur gelingen, wenn die Kreisläufe der Ökosysteme sowie die Ausstattung des Naturraums mit Pflanzen- und Tierarten hinreichend erfasst und erforscht sind - eine weitere wichtige Aufgabe von Nationalparkmanagement und Forschung. Der Nationalpark ist als Großschutzgebiet zudem auf Ebene der EU, des Bundes und der Länder in verschiedene Naturschutzgesetze und Richtlinien eingebunden. Die Umsetzung dieser Gesetze ist ebenso Sache des Nationalparkmanagements.
Als Richtlinie für zukünftige Maßnahmen gilt der Nationalparkplan. Er wurde im Jahr 2001 herausgegeben und zeigt die Richtung und Handlungsmaßnahmen für die nächsten 10 Jahre auf.
Zuständig für die Umsetzung des Nationalparkplans ist das Sachgebiet Planung, je nach Themenbereich in Zusammenarbeit mit den anderen Sachgebieten.