Standort und Geschichte
- Mit Blick zum Watzmann
- Nationalpark-Informationszentrum Haus der Berge
- Anfahrt Haus der Berge
- Lage des Grundstücks
- Wozu ein neues Bildungszentrum?
Das „Haus der Berge“ wird zentral auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels „Berchtesgadener Hof“ in der Marktgemeinde Berchtesgaden entstehen. Mehrere Aspekte waren für die Wahl des 17.000 qm großen Geländes im westlichen Teil des Marktes ausschlaggebend:
- sehr gute Erschließung zum öffentlichen Nahverkehr, zur Bahnstrecke Freilassing-Salzburg und den Bundesstraßen B 305 sowie B 20
- ideale Blickbeziehung zum Nationalpark
- abwechslungsreiche Gestaltung des Außengeländes durch die Hanglage
- optimale räumliche Ergänzung zu den dezentralen Informationsstellen des Nationalparks
- keine räumliche Konkurrenzsituation zu den anderen touristischen Einrichtungen
- neue ansprechende Ortsrandgestaltung
- gute räumliche Anbindung an die Jugendherberge
- keine neue Flächeninanspruchnahme, aktives Flächenrecycling
Kontakt ab Mai 2013:
Nationalpark-Informationszentrum Haus der Berge
Hanielstraße 7-11
83471 Berchtesgaden
Haus der Berge auf einer größeren Karte anzeigen
Das derzeitige Nationalpark-Haus am Franziskanerplatz entspricht aufgrund räumlicher und denkmalschützerischer Zwänge nicht mehr den internationalen und nationalen Richtlinien des besonderen Bildungsauftrags eines Nationalparks. Um nicht den Anschluss zu anderen Naturschutzinstitutionen zu verlieren, entschied 2003 der Bayerische Ministerrat zum 25-jährigen Jubiläum des Nationalparks, ein neues und attraktives Zentrum für ökologische Information und Bildung zu schaffen.
Nach Vorlage eines ersten Bebauungsplanes im Frühjahr 2007 gab das Bayerische Umweltministerium eine „Machbarkeitsstudie“ für die Gestaltung des Ausstellungsbereichs in Auftrag. Die Studie wurde von der Firma "Intertainment Kulturmanagement GmbH" entwickelt und war Grundlage der Ausschreibung zur Ausstellungsgestaltung im Herbst 2007. Leitmotiv ist die Darstellung unterschiedlicher Lebensräume: vom Grund des Königssees über Wald und Almen bis hin zu Fels (= „längste Vertikale“). Atelier Brückner aus Stuttgart setzte sich mit seinem Konzept in Anlehnung an Richard Strauß’ „Alpensymphonie“ beim EU-weiten Wettbewerb durch.
Für 19 Mio. Euro entsteht nun das neue „Nationalpark-Haus“. Es wird die Belange seiner Besucher adäquat umsetzen und zugleich als Vorbild ökologischen Bauens im Alpenraum dienen. Außerdem schafft das Großprojekt neue Arbeitsplätze in der Region und leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.
Die Kosten des Projekts tragen
- der Freistaat Bayern mit 15 Mio. Euro und
- die EU mit 3 Mio. Euro;
- die restliche 1 Mio. Euro stammt aus Drittmitteln.
Geplante Umsetzungskosten (in Euro):
- Ausstellung 2,7 Mio.
- Hochbau 14,1 Mio.
- Abrissarbeiten 1,2 Mio.
- Ausstattung 1,0 Mio.