Nationalparkverwaltung
Berchtesgaden

Nationalpark für Kinder

Viele bunte Fledermäuse - Gewinner des Nationalpark-Malwettbewerbes 2012

Über 50 Kinder haben an dem Malwettbewerb teilgenommen, der für die Kinder anlässlich des „Jahrs der Fledermäuse“ von Mai bis September im Nationalpark-Haus ausgeschrieben war. Fledermäuse sind faszinierende Wesen und manch einer sieht sie des Nachts um sein Haus fliegen. Die Teilnehmer des Malwettbewerbs kennen sich offenbar schon recht gut aus mit dieser Spezies, denn es trafen ganze Schwärme gemalter Fledermäuse ein. Nach eingehender Beratung wurden insgesamt folgende zehn Gewinner ausgewählt:

Den ersten Platz bei den 4-6 Jährigen machte Felicitas Kramer aus Wolfratshausen, den zweiten machten Gabriel Gomes-Resch aus Berchtesgaden und Luisa Hübens aus Anröchte und den dritten Lara Klaus aus Ottendorf. Sieger bei den 7-9 Jährigen wurde Emma Robl aus der Schönau, gefolgt von Helena Gaberle aus Bernburg und Lisa-Melinda Grünberger aus Kämpfelbach. Und schließlich ging bei den 10-13 Jährigen Platz eins an Johanna Hogger aus der Ramsau, Platz 2 an Anja Weiss aus Heilbronn und Platz 3 an Bilian Todorova aus der Schönau.

Der Verein der Freunde belohnte die fleißigen Künstler mit tollen Sachpreisen, von Wanderrucksäcken über Handpuppen bis hin zu Büchern und CD´s. Die Bilder sind in der Kinderecke des Nationalparks ausgestellt und können auch auf der Homepage des Nationalparks begutachtet werden.

Download:

Malwettbewerb 2012 - 4-6 Jahre

Malwettbewerb 2012 - 7-9 Jahre

Malwettbewerb 2012 - 10-13 Jahre

Komm' und entdecke den Nationalpark Berchtesgaden

Warst du schon einmal in einem Nationalpark? Der erste entstand 1872 in den USA - heute gibt es Nationalparke in der ganzen Welt. Auch in Deutschland kannst du 14 davon besuchen. Doch was ist so ein Nationalpark überhaupt?

In dem Gebiet, das heute der Nationalpark Berchtesgaden ist, haben noch nie besonders viele Menschen gelebt. Das Klima ist zu kalt und regnerisch. Die Berge sind steil und nur mühsam zu Fuß erreichbar. Deshalb ist die Natur hier zu einem großen Teil unberührt geblieben. Es gibt nur wenige Häuser und Straßen. Viele seltene Tiere und Pflanzen haben sich dort erhalten oder angesiedelt.

Damit die Natur in diesem Gebiet so unberührt bleibt, wird sie zum Schutzgebiet mit dem Namen „Nationalpark“ erklärt. Der Mensch soll dort weiterhin möglichst wenig in die Abläufe der Natur eingreifen. In manche Bereichen, in der so genannten Kernzone, darf er sogar gar nichts mehr machen.

Ein Nationalpark schützt also zum einen die Natur. Zum anderen wird erforscht, was dort wächst und lebt, wo der Mensch nichts oder wenig tut. Natürlich sollen auch andere Menschen erfahren, was in diesem Nationalpark passiert, wie schön die Natur ist und was die Forscher herausfinden. Deshalb gibt es „Umweltbildung“. Mit Schulklassen und anderen Gruppen gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks in die Natur. Sie erklären, was es zu sehen gibt, lassen die Kinder und Erwachsenen aber auch selbst etwas erforschen oder beobachten. Um sich zu erholen, darf der Mensch hier wandern oder in einigen Bereichen Rad fahren. Dafür werden die Wege im Nationalpark regelmäßig gepflegt.

Anfahrt Nationalpark Berchtesgaden im Berchtesgadener Land


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