• © Nationalpark Berchtesgaden
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Kletterkonzept

Freiwillige Vereinbarung

Im Nationalpark Berchtesgaden, dem einzigen deutschen Nationalpark im Alpenraum, hat das Klettern lange Tradition. Durch die wachsende Zahl an Kletter- und Boulderhallen hat sich die Zahl der Kletterer in den letzten Jahren insgesamt vervielfacht. Um hier negative Einflüsse auf die Umwelt im Nationalpark zu verhindern hat die Nationalparkverwaltung in Zusammenarbeit mit der lokalen Kletterszene eine freiwillige Vereinbarung geschlossen.

 

Beteiligte Institutionen

Maßgeblich daran beteiligt waren der Deutschen Alpenverein, der Verband deutscher Berg- und Skiführer, die Bergwachtbereitschaft Ramsau, die Bundespolizei sowie individuelle Kletterer u.a. Profikletterer Thomas Huber.

 

Ziel

Ziel dieser Vereinbarung ist es die Bedingungen für eine naturverträgliche Ausübung des Klettersports im Nationalpark Berchtesgaden festzulegen, den Rahmen für eine nationalparkverträgliche Erschließung abzustecken und somit langfristig ein funktionierendes Miteinander von Klettern und Naturschutz zu etablieren.

 

Umsetzung

Josef Thomae

 

Kletterzonen

Den Rahmen des Konzepts bilden die fünf definierten Kletterzonen, die für den Klettersport im Nationalpark zur Verfügung stehen. Nahezu alle bestehenden Klettermöglichkeiten sind damit abgedeckt. Auch die zukünftige Erschließung soll sich auf diese Bereiche konzentrieren.

 

Verhaltensregeln

Allgemeine Grundsätze, die Regeln zum Verhalten am Fels sowie die Vorgaben für Neuerschließungen sind dabei die Basis für ein funktionierendes Miteinander.

 

Ruhezonen

Die Bereiche außerhalb der Kletterzonen sollen auch in Zukunft als ursprüngliche Felslandschaften erhalten werden. Sie sind Rückzugsraum für Wildtiere und Bereiche, in denen natürliche Prozesse ungestört ablaufen dürfen.

 

Gebietsbetreuer

 

Für jede Kletterzone stehen zwei Gebietsbetreuer als Ansprechpartner zur Verfügung. Diese koordinieren die Entwicklung im Gebiet und sind Verbindungsmann/frau der Nationalparkverwaltung. Erschließungsvorhaben innerhalb der Zonen sind mit dem jeweiligen Gebietsbetreuer abzustimmen, die vereinbarten „Leitlinien für Neuerschließung“ sind zu beachten.

1. Mühlsturzhörner/Reiteralm

Josef Thomae

Josef Thomae

Email: s.thomae@gmx.de

Telefon: +49 175 6777920


Benedikt Datzmann

Benedikt Datzmann

Email: benediktdatzmann@web.de

Telefon: +49 160 95797153


2. Blaueis

Raphael Hang

Raphael Hang

Email: info@blaueishuette.de

Telefon: +49 8657 271


Lorenz Köppl

Lorenz Köppl

Email: info@vorderloiplsau.de

Telefon: +49 171 9784525


3. Watzmann

Achim Perl

Achim Perl

Email: achim.perl@gmx.net

Telefon: +49 160 90675213


Florian Reiter

Florian Reiter

Email: reiflo6@web.de

Telefon: +49 151 12503331


4. Jenner/Priesberg

Christina Schlesener

Christina Schlesener

Email: christian.schlesener@gmx.net

Telefon: +49 172 8392452


Christian Schlesener

Christian Schlesener

Email: christian.schlesener@gmx.net

Telefon: +49 172 8392452


5. Hoher Göll/Hohes Brett

Stefan Martinez

Stefan Martinez

Email: s.martinez@bergfotografie-fotoarts.de

Telefon: +49 151 50506364


Josef Pfnür

Josef Pfnür

Email: steno@hotmail.de

Telefon: +49 157 87707544


 

IG Klettern BGD

Zusätzlich zu den Gebietsbetreuern setzt sich die neu gegründete IG Klettern BGD für die Umsetzung der Vereinbarung ein. Als offenes Gremium trifft sie sich mindestens einmal jährlich, um über aktuelle Trends zu diskutieren und sich über die Entwicklungen in den einzelnen Kletterzonen auszutauschen.

 

Allgemeine Ansprechpartner

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Elke Zeitler

Email: elke.zeitler@npv-bgd.bayern.de

Telefon: +49 8652 9686-112

Mobil: +49 179 4720081

 

Kommission Klettern und Naturschutz

Berni Zauner

Email: info@betten-zauner.de

Telefon: +49 8652 2938

 

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Beteiligte Institutionen

DAV - Sektion BGD

Berg- und Skiführer

Bergwacht Ramsau

Bundespolizei

Nationalparkverwaltung



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