Alpine Habitat Diversity – HABITALP

Das HABITALP Projekt beschäftigte sich mit der Vielfalt alpiner Lebensräume und wurde im Rahmen des INTERREG III B Alpenraumprogramms finanziell gefördert.

Für das Projekt haben sich 11 internationale Partner aus dem Netzwerk Alpiner Schutzgebiete zusammen geschlossen. Unter der Leitung des Nationalparks Berchtesgaden sind innerhalb von vier Jahren (2002-2006) gemeinsame Methoden zur Erfassung und Analyse der Landschaft auf Basis von Farbinfrarot-Luftbildern erarbeitet und praktisch umgesetzt worden.

 

Das angestrebte Ziel einer möglichst weitgehenden Standardisierung der Daten konnte erreicht werden. Dadurch ist die räumliche Vergleichbarkeit der Landschaftsdaten über die Landesgrenzen hinaus gegeben. Die Ergebnisse wurden in einer transnationalen Datenbank integriert und stehen auf Anfrage für weitere alpenweite Anwendungen zur Verfügung. Diese können der Entwicklung grenzüberschreitender Strategien - z.B. für das nachhaltige Management von alpinen Schutzgebieten - dienen und damit einen Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention leisten.

 

Die HABITALP Methoden sind auf andere Schutzgebiete und Hochgebirgsregionen übertragbar, die Datenbank ist erweiterbar. Ein Teil der Ergebnisse findet im ALPENCOM Projekt bereits weitere Verwendung.

 

Die internationale Abschlusskonferenz fand am 14. und 15. September 2006 in Berchtesgaden statt. Die wichtigsten Ergebnisse wurden in einem rund 200seitigen Projektbericht veröffentlicht. Einen raschen Überblick über die Bandbreite der Projektaktivitäten geben eine Broschüre und ein Faltblatt. Alle Veröffentlichungen können von der Projekthomepage heruntergeladen werden.

 

Projektleitung:

Dr. Michael Vogel, Annette Lotz

 

Mitarbeiterinnen:

Christa Graßl, Veronika Hasenknopf (geb. Mayr)

 

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