• © Nationalpark Berchtesgaden
  • © Nationalpark Berchtesgaden

Schneedeckenmodellierung

Dieses Projekt wird im Rahmen des GLOWA-Danube Projekts derzeit im Nationalpark Berchtesgaden durchgeführt. Hier soll die Variabilität der Schneedecke ermittelt, d.h. die Menge des Schneeniederschlags, die Schneeverteilung im Nationalpark und die Schneeschmelze modelliert werden. Dafür sind aktuelle Klimadaten erforderlich.

 

Hierfür stellt die Lawinenwarnzentrale die Daten der automatischen Messstationen Kühroint/Funtenseetauern, Kühroint und Jenner zur Verfügung, zudem kann die Klimastation Schönau des Zweckverbandes Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee genutzt werden. Die Daten werden quasi online mit Webservices in die zentrale Datenbank der Nationalparkverwaltung überführt und von dort per Internet an die Bearbeiter des Schneedeckenprojekts weitergeleitet. Dort werden die Modelle, d.h. die flächendeckende Schneedeckenentwicklung, mit den Daten der Nationalparkverwaltung aktuell berechnet.

 

Das Projekt ist ein Beitrag zum GLOWA-Danube-Projekt. Es ist zugleich der Einstieg in das Wasser- und Stoffflussmodell, das ein zentraler Bestandteil der langfristigen Umweltbeobachtung im Nationalpark sein wird. Zudem werden wichtige Vorarbeiten zum Verständnis von und damit zum Schutz vor Naturgefahren wie Hochwässer und Lawinen geleistet. Im Oktober 2006 fand dazu ein Schnee-Workshop in München statt.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich Strasser, damals: Institut für Geographie, Universität Graz (Jetzt Universität Innsbruck)

 

Ansprechpartner im Nationalpark:

Annette Lotz

 

Weitere Informationen



nach oben