Borkenkäfer-Monitoring

Der große Fichtenborkenkäfer oder Buchdrucker schwärmt ab einer Temperatur von 12-14 °C. Seine Eier legt er in der Rinde von frischem, geschwächten Fichtenstammholz ab. Entscheidend für die Entwicklung der Brut ist der Witterungsverlauf. Ab dem Frühjahr jeden Jahres muss eine Kontrolle der Entwicklung der Borkenkäferzahlen erfolgen. Zur Überwachung und Langzeitbeobachtung werden im Nationalpark seit dem Jahr 1985 Pheromonfallen aufgestellt, zur Zeit sind es 65. Beginnend am 1. Mai werden diese bis 1. Oktober im Abstand von 2 Wochen geleert und die gefangenen Käfer gezählt. Dies sowie die Dokumentation ist Aufgabe des Nationalparkdienstes. Ein Fangergebnis bis 5.000 Käfer/Falle und Fangsaison wird i.d.R. als noch nicht bedenklich angesehen. Im Jahr 1993 waren in Einzelfallen bis zu 23.000 Käfer/Fangsaison. Entscheidend ist aber die Beobachtung der Fichtenbestände.

 

Projektleitung:

Annette Lotz

 

Projektdurchführung:

Nationalparkdienst

 



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