Drachen- und Gleitschirmfliegen im Nationalpark
Schwerpunktbereiche des Drachen- und Gleitschirmfliegens liegen in den Bereichen Jenner, Göll und Kehlsteingebiet. Im Jennerbereich befinden sich zwei Startplätze, einer davon innerhalb der Grenzen des Nationalparks. Von den Startplätzen am Jenner starten jährlich ca. 2000 Drachen- und Gleitschirmflieger. 85 % davon fliegen aber schätzungsweise, nachdem sie am Brett und Hohen Göll ausreichende Höhe gewonnen haben, in Richtung Norden ins Vorfeld des Nationalparks. Die besten Flugbedingungen herrschen im Frühjahr und Herbst, so dass die Nutzung über das Jahr sehr heterogen ist.
Da auch vom Drachen- und Gleitschirmfliegen hohes Störpotenzial für die Tierwelt im Nationalpark ausgeht, wurden Leitfäden und Maßnahmenkataloge für diese Sportarten entwickelt.
Die wichtigsten Ziele sind dabei:
- keine Erhöhung der bisherigen Nutzungsintensität der Flugstrecken
- keine Start- und Landeplätze im Nationalpark
- Absprache bei der Einrichtung neuer Start- und Landeplätze in der Nachbarschaft zum Nationalpark
Weitere Informationen:
- Hinweise und Maßnahmen für das Drachen- und Gleitschirmfliegen im Nationalparkplan (pdf, 4,5 MB)
- Konzept „Rahmenbedingungen zum Sport im Nationalpark Berchtesgaden“ (pdf 784 kb )
- Sport im Nationalpark (unter FAQ)
- Forschungsbericht „Der Leitfaden zum Schutz des Steinadlers in den Alpen“(unter Publikationen)
- Drachen- und Gleitschirmfliegen beim Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Aktuelle Informationen für Gleitschirmflieger: Flugverbotszonen
