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Wandertipps – Unterwegs im Nationalpark Berchtesgaden

Wandern im Nationalpark Berchtesgaden hat viele Gesichter: Die einen spazieren lieber gemütlich durchs Tal, während die anderen die Herausforderung eines hohen Berggipfels suchen. Unsere Wandervorschläge sind daher in fünf Kategorien unterteilt, aus denen jeder das Richtige für sich auswählen kann. Generell gilt, dass man sich in alpinem Gelände bewegt und bei allen Touren den Rat der Bergwacht und der Hüttenwirte beachten sollte.

 

Festes Schuhwerk, warme Kleidung und eine Brotzeit, sowie eine genaue Karte für die Routenplanung sind unerlässlich! Unter „Bedingungen im Hochgebirge“ haben wir für Sie einige zusätzliche Tipps zusammengestellt, wie Sie sicher im Nationalpark unterwegs sind.

 

Bitte beachten Sie...

Was Sie bei Ihrem Aufenthalt im Nationalpark beachten sollten

In einem Nationalpark ist der Schutz der Natur das oberste Ziel. Um dieses Ziel erreichen zu können, benötigen wir Ihre Mithilfe und bitten Sie, Folgendes im Nationalpark nicht zu tun:

 

10 Zeichnungen der Dinge, die man bitte im Nationalpark nicht tun sollte: Mann wirft Müll weg, hört Radio, zeltet, lässt Hund springen, läuft hinter Gams her, biwakiert, macht Lagerfeuer, geht Wegabkürzungen, pflückt Blumen, Radfahrer scheucht Wanderer.

 

Beachten Sie bitte auch die besonderen Bedingungen im Winter. Wildtiere sind extrem störungsempfindlich. Verlassen Sie deshalb bei Ihren Ski- oder Schneeschuhtouren nicht die vorgesehenen Routen bzw. Wege, bewegen Sie sich nicht in zu großen Gruppen und vermeiden Sie es, in die Dämmerung und die Abendstunden zu kommen. Weitere Hinweise für naturverträgliches Skibergsteigen gibt die Aktion „Skibergsteigen umweltfreundlich“.

 

Links zu Skibergsteigen umweltfreundlich

Beschilderung der Wanderwege

Liebe Gäste, auf den gelben Wanderwege-Schildern im Nationalpark finden Sie verschiedenfarbige Punkte, die jedem Weg und Steig einen Schwierigkeitsgrad zuordnen. Diese Informationen sollen Sie bei der Tourenauswahl unterstützen und dienen Ihrer Sicherheit.

 

Wir wünschen Ihnen einen unvergesslichen und sicheren Aufenthalt!

Hunde im NationalparkHunde im Nationalpark

Radfahren und Mountainbiken

Hunde im Nationalpark Hunde im Nationalpark

 

Radfahren und Mountainbiken im Nationalpark

 

Liebe Radsportfreunde: Bitte beachten Sie, dass das Radfahren im Nationalpark nur auf den dafür freigegebenen Wegen erlaubt ist. Die freigegebenen Stecken finden Sie im Gelände auf den weißen Schildern mit grüner Schrift. Hier angegeben sind die Tourenziele mit Entfernung und den zu überwindenden Höhenmetern.

 

Wir wünschen Ihnen erlebnisreiche und sichere Unternehmungen im Nationalpark!

 

Hunde im Nationalpark

Hunde im Nationalpark

 

„Sind Hunde im Nationalpark erlaubt?“, eine Frage, die sich viele Hundebesitzer stellen.

 

Unsere Antwort:

Ja, sehr gerne. Hunde sind bei uns herzlich willkommen, aber bitte nur an der Leine. Ebenso bitten wir die Herrchen, für eventuelle „Hinterlassenschaften“ ihrer Vierbeiner selbst die Entsorgung zu übernehmen.

Bedingungen im Hochgebirge

Damit Sie auch unter den extremen Bedingungen im Hochgebirge unbeschwert die Schönheit der Natur im Nationalpark genießen können, bitten wir Sie, Ihre Routen sorgfältig zu planen.

 

Berücksichtigen Sie generell den Rat der Bergwacht und der Hüttenwirte. Stimmen Sie Ihre Touren auf die Wetter- und Tageslichtbedingungen, im Winter auf die Lawinenlage, ab.

 

Wichtig sind zudem festes Schuhwerk, warme Kleidung, Getränke und eine Brotzeit. Für die Routenplanung und die Orientierung im Gelände benötigen Sie eine genaue Karte des Gebietes. Bei größeren Touren und auf schwierigeren Wegen sind Schwindelfreiheit und gute Kondition Voraussetzung.

 

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne in unseren Informationsstellen weiter, oder fragen Sie unseren Nationalparkdienst im Gelände. Beachten Sie außerdem die Wettersituation.

Sperrungen und Wegezustand

Wegezustandsbericht

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Nationalparkfreunde, der Nationalpark Berchtesgaden ist der einzige Alpennationalpark Deutschlands. Ein Großteil unseres Wegenetzes befindet sich in alpinem Gelände und ist im Winter ohne spezielle Ausrüstung nicht begehbar.

 

Wenn Sie den winterlichen Nationalpark erkunden möchten, empfehlen wie Ihnen die Teilnahme an einer unserer geführten Wanderungen aus dem Winterprogramm.

 

Bitte beachten Sie außerdem die Empfehlungen des Deutschen Alpenvereins (DAV) zum korrekten Verhalten bei Winteraktivitäten.

 

  • Wer mit Ski, Snowboard oder Schneeschuhen unterwegs ist, sollte die DAV-Tipps für naturverträgliche Wintertouren unbedingt beachten:
  • Markierungen, Hinweise und Routen- empfehlungen des DAV-Projektes „Skibergsteigen umweltfreundlich" beachten.
  • Schutz- und Schongebiete für Pflanzen und Tiere respektieren, Lärm vermeiden. Lebensräume erkennen: Wildtieren möglichst ausweichen, sie nur aus der Distanz beobachten, Futterstellen umgehen, Hunde anleinen.
  • Im Hochwinter Gipfel, Rücken und Grate vor 10 Uhr und nach 16 Uhr meiden. In Waldgebieten und an der Waldgrenze auf üblichen Skirouten, Forst- und Wanderwegen bleiben, Abstand zu Baum- und Strauch- gruppen halten.
  • Aufforstungen und Jungwald schonen.
  • Umweltschonend anreisen: mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder Fahrgemeinschaften bilden, ausgewiesene Parkplätze benutzen, keine Zufahrten blockieren.
  • Eher mehrtägige Aufenthalte als häufige Tagestouren planen, das gastronomische Angebot vor Ort nutzen.
  • Touren mit Führern und Karten planen, die das DAV-Gütesiegel „Naturverträgliche Skitouren/Wintertouren" tragen, sich über Natur und Kultur des Zielgebietes informieren.
  • Die Regeln für Skitouren auf Pisten beachten.

 

Zu Beginn der neuen Wandersaison (ab April 2016) steht Ihnen hier wieder der aktuelle Wegezustandsbericht zur Verfügung. Bitte beachten Sie unbedingt den aktuellen Lawinenlagebericht!

 

Neue Broschüre: Sicher auf den Watzmann

Der Deutsche Alpenverein, die Bergwacht Bayern, der Nationalpark Berchtesgaden und der Verband der deutschen Berg- und Skiführer haben gemeinsam die neue Broschüre "Der Watzmann. Sicher auf den König der Berchtesgadener Alpen" herausgebracht. Bergsportlerinnen und Bergsportler finden darin wichtige Informationen über die Hauptrouten und vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen.

 

 

Lawinenwarndienst Bayern

Zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit dem Bus in den Nationalpark

Zu Fuß

Der Nationalpark Berchtesgaden bietet auf 260 km ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen und alpinen Steigen. Von der einfachen Talwanderung bis zur ausgedehnten Hochgebirgstour ist für jeden etwas dabei. Tourenvorschläge finden Sie in der Rubrik „Wandertipps“. Kartenmaterial für ihre Routenplanung ist in den Informationsstellen des Nationalparks oder im Buchhandel erhältlich. Möchten Sie lieber an einer Themenwanderung unter fachkundiger Führung teilnehmen, bieten wir Ihnen ein umfangreiches Wanderprogramm und ein vielfältiges Programm für Schulklassen und andere Gruppen.

 

Mit dem Mountainbike

Im Nationalpark ist das Radfahren nur auf den dafür freigegebenen Wegen erlaubt. Zum einen werden dadurch Konflikte mit Fußgängern vermieden, zum anderen sensible Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschützt.

 

Insgesamt können Sie auf sechs Routen den Nationalpark mit dem Rad erkunden:

 

Eine ausführliche Beschreibung von Radtouren im und um den Nationalpark finden Sie auch im Prospekt „Bike“ der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH. Bücher mit ausführlichen Tourenbeschreibungen sind im Fachhandel erhältlich.

 

Tour:

Tour 1:

Hinterbrand - Schneibsteinhaus - Hinterbrand

 

Typ:

  • abwechslungsreich
  • anspruchsvoll

 

Weglänge (einfach):

ca. 8 km

 

Höhenunterschied:

ca. 700 m, kann von Konditionsstarken als Runde um den Hohen Göll fortgesetzt werden.

 

Route:

Startpunkt ist der Parkplatz Hinterbrand (47° 35' 42.5" Nord / 13° 1' 20" Ost). Von dort relativ flacher Anstieg bis zur Königsbachalm (Einkehrmöglichkeit). Nach der Königsbachalm kommt ein kurze aber extreme Steigung, die dann wieder in flacheres Gelände übergeht. Langsam, aber kontinuierlich führt der Weg bergauf in Richtung Schneibsteinhaus (Einkehrmöglichkeit) und bietet zum Endspurt noch einmal einen relativ steilen Anstieg. Die Route kann von konditionsstarken fortgesetzt werden als Runde um den Hohen Göll.

Tour 2:

Hinterbrand - Gotzenalm - Hinterbrand

 

Typ:

weit und anspruchsvoll

 

Weglänge (einfach):

ca. 14 km

 

Höhenunterschied:

ca. 800 m

 

Route:

Startpunkt ist der Parkplatz Hinterbrand (47° 35' 42.5" Nord / 13° 1' 20" Ost). Von dort relativ flacher Anstieg bis zur Königsbachalm (Einkehrmöglichkeit) und weiter zur Gotzentalalm. Danach steiler Anstieg, z.T. in Serpentinen, zum Hochplateau der Gotzenalm. Dort können Sie einkehren oder nicht weit davon - vom Aussichtspunkt Feuerpalfen - den herrlichen Tiefblick auf den Königssee genießen!

Tour 3:

Wimbachbrücke - Kühroint

 

Typ:

durch Wald und Weide

 

Weglänge (einfach):

ca. 9 km

 

Höhenunterschied:

ca. 800 m

 

Route:

Startpunkt ist der Parkplatz Wimbachbrücke (47° 36' 9.7" Nord / 12° 55' 25.3" Ost). Zuerst steigt der Weg kontinuierlich in die Höhe. Am Schapbachboden bietet sich dann eine Verschnaufpause. Doch wer denkt, er hat es geschafft, hat sich getäuscht: Nach der sogenannten Benzinkurze sehr steiler Anstieg zur Kühroint-Alm (Einkehrmöglichkeit). Wenn Sie noch Luft und Lust haben, können Sie vom Aussichtspunkt Archenkanzel einen fantastischen Tiefblick auf den Königssee wagen.

 

Tipp:

Besuchen Sie auf Kühroint unsere Nationalpark-Informationsstelle.

Tour 4:

Parkplatz Hammerstiel - Kühroint

 

Typ:

durch Wald und Weide

 

Weglänge (einfach):

ca. 7 km

 

Höhenunterschied:

ca. 700 m

 

Route:

Startpunkt ist der Parkplatz Hammerstiel (+47° 36' 16.23", +12° 56' 59.79"). Der Weg steigt kontinuierlich an und bietet am Schapbachboden eine Verschnaufpause. Bei der Schapbach-Holzstube stößt der Weg auf Route 3 und verläuft wie oben. Insgesamt ist diese Route wesentlich kürzer als Route 3.

Tour 5:

Ramsau/Pfeiffenmacherbrücke - Eckau - Ramsau/Pfeiffenmachbrücke

 

Typ:

kurzes, gutes Training

 

Weglänge (einfach):

ca. 6 km

 

Höhenunterschied:

ca. 600 m

 

Route:

Startpunkt ist der Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke (+47° 36' 25.65", +12° 53' 13.53"). Der Weg führt auf einer Forststraße durchgehend durch den Wald. Steil und ohne Erholungsstrecken gelangt man erst kurz vor dem Ziel wieder in flacheres Gelände.

 

Hinweis:

Auf der Strecke gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

Tour 6:

durch das Klausbachtal zum Hirschbichl-Pass

 

Typ:

weit und abwechslungsreich

 

Weglänge (einfach):

ca. 14 km

 

Höhenunterschied:

ca. 800 m

 

Route:

Startpunkt ist der Parkplatz an der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee (+47° 35' 56.04", +12° 50' 34.57"). Auf einer Teerstraße führt der Weg erst durch ein flaches Stück im Talgrund. Dann folgt der erste Anstieg zum Mühlsturzgraben. Nach einer kurzen Erholungsstrecke drohen der steile Mitterberg und nach einer weiteren kurzen Erholungsstrecke ein weiterer steiler Anstieg zum Hirschbichlpass. Mehrere Einkehrmöglichkeiten: Bindalm (liegt ein wenig abseits des Wegs, zu Fuß erreichbar) und Ragertalm sowie Hirschbichl.

 

Tipp:

Weiterfahrt zur Litzlalm (ca. 30 Min., ca. 200 Höhenmeter) und nach Kallbrunn (1 Std. 30 Min., ca. 400 Höhenmeter) möglich.Für Konditionsstarke ist eine Runde um die Reiteralm möglich.

 

Mit dem Bus

Mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen Sie die wichtigsten Eingänge zum Nationalpark. Die Haltestellen heißen Hinterbrand, Königssee, Wimbachbrücke, Holzlagerplatz Blaueis Abzweigung und Hirschbichl Auzinger Abzweigung.

 

Zu den Fahrzeiten und Fahrplänen:

 

Zwar ist es nicht möglich, mit dem Auto in den Nationalpark zu fahren, wer es trotzdem lieber bequem mag, oder nicht mehr so gut zu Fuß ist, kann sich einen Teil des Nationalparks mit dem Bus erschließen: Die Straße durch das Klausbachtal ist für den öffentlichen Nahverkehr freigegeben. Der so genannte Almerlebnis-Bus mit der Nummer 847 startet von Juli bis Oktober am Parkplatz der Informationsstelle Hintersee und fährt durch das gesamte Klausbachtal bis zur Grenze nach Österreich und von dort weiter nach Weißbach in Österreich.

Barrierefrei unterwegs

Tipps für zwei barrierefreie Touren

Trotz des unwegsamen Geländes im Hochgebirge finden Sie derzeit zwei Wanderwege im Nationalpark Berchtesgaden, die auch für Rollstuhlfahrer oder Kinderwägen geeignet sind.

 

Weitere Informationen:

 

Tour:

Tour 1:

Klausbachtal

 

Weglänge:

4 km

 

Höhenunterschied:

25 m

 

Route:

Rund um die Nationalpark-Infostelle Hintersee können Sie auf flachen, gut ausgebauten Schotter- und Asphaltwegen die Natur erkunden. In den Wintermonaten fährt eine Pferdekutsche zur Wildfütterung (ca. 20 Minuten Fahrzeit).

 

Tipp:

Möchten Sie weiter in das Klausbachtal zu einer der im Sommer bewirtschafteten Almen gelangen, können Sie auch den Almerlebnisbus (Niederflurbus) benutzen.

Tour 2:

Rundweg St. Bartholomä

 

Weglänge:

2 km

 

Höhenunterschied:

20 m

 

Route:

Von der Seelände am Königssee mit dem Schiff erreichen Sie St. Bartholomä. Dort beginnen Sie den Rundweg, der vorbeiführt an der Nationalpark-Infostelle St. Bartholomä und der Wildfütterung (nur im Winter). Entlang des Königssees geht es zurück zum Ausgangspunkt.

 

Tipp:

Ein Schmankerl dieser Tour ist die Wallfahrtskirche St. Bartholomä direkt am Ufer des Königssees.

 

Wichtiger Hinweis:

Der Einstieg in die Schiffe ist mit dem Rollstuhl nicht alleine möglich. Das Personal der Königssee-Schifffahrt ist gerne behilflich. Der Weg auf St. Bartholomä ist geschottert.

Gemütliche Touren

Tour:

Tour 1:

Malerwinkel-Rundweg

 

Weglänge:

4 km

 

Höhenunterschied: 

ca. 100 m

 

Route: 

Vom Schiffsanleger aus links vorbei an den Bootshäusern und dem breiten Wanderweg folgend bis zum Aussichtspunkt. Der Rundweg führt weiter durch einen ausgeprägten Bergmischwald bis zur Talstation der Jennerbahn. Von dort zurück zum Königssee.

 

Tipp: 

Nehmen Sie sich Zeit für den herrlichen Blick über den Königssee auf St. Bartholomä.

Tour 2:

Obersee

 

Weglänge:

2 km

 

Route:

Von der Schiffsanlegestelle in Salet führt ein Fußweg vorbei am Mittersee zum Obersee. Gesteinstrümmer links und rechts des Weges erinnern an einen ehemaligen Bergsturz. Vom Obersee aus besteht die Möglichkeit bis zur Fischunkelalm am gegenüberliegendem Seeufer (im Sommer bewirtschaftet) weiterzuwandern oder gleich den Rückweg nach Salet einzuschlagen.

 

Tipp:

Denken Sie an die Abfahrtszeit des letzten Bootes!

Tour 3:

Geologie erleben im Wimbachtal

 

Weglänge:

9 km

 

Route:

Vom Parkplatz Wimbachbrücke zum Wimbachschloß

 

70 Millionen Jahre Erdgeschichte, sieben Infotafeln, ein Nationalpark: Das Wimbachtal im Nationalpark Berchtesgaden ist um eine touristische Attraktion reicher. Kürzlich eröffneten Nationalpark-Leiter Dr. Michael Vogel (r.) und Herbert Gschoßmann, Bürgermeister der Gemeinde Ramsau (2. v.r.) den neuen Geologie-Lehrpfad. Besucher des bei Wanderern sehr beliebten Tales erfahren ab sofort viel Wissenswertes über die Wimbachklamm, verschiedene Gesteine und die natürliche Dynamik im Nationalpark. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von Diplom-Geologe Dr. Ewald Langenscheidt (l.), der auch die Texte für die Infotafeln lieferte. Auf dem Weg von der Wimbachklamm bis zur Wimbachgrieshütte wird Geologie für jeden Besucher erlebbar. Die Finanzierung des Projekts teilten sich die Nationalparkverwaltung und die Gemeinde Ramsau.

Kurze Touren bis 3 Stunden

Tour:

Tour 1:

Eiskapelle

 

Weglänge:

ca. 6 km

 

Höhenunterschied:

ca. 240 m

 

Route:

Von der Nationalpark-Informationsstelle St. Bartholomä auf flachem Weg bis zur Kapelle St. Johann und Paul. Weiter durch den Wald steil aufwärts, bis Sie das große Lawinenschneefeld am Fuß der Watzmann-Ostwand erreichen. Auf gleichem Weg geht es zurück nach St. Bartholomä.

 

Tipp:

Form und Größe der „Eiskapelle“ verändern sich im Lauf der Jahreszeiten. Nicht immer ist sie leicht zu entdecken! Bitte nicht betreten: Lebensgefahr! Das Gletschertor kann in sich zusammenstürzen.

Tour 2:

Halsalm im Klausbachtal

 

Weglänge:

Rundweg ca. 6 km

 

Höhenunterschied:

ca. 440 m

 

Route:

Vorbei an der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee ein kurzes Stück auf der Teerstraße und dann nach rechts abbiegen. Der kontinuierlich ansteigende Weg führt Sie hinauf zur Halsalm. Von der Almhütte auf schmalem Pfad über die Almfläche, wo sich ein herrlicher Blick über den Hintersee und das Ramsauer Tal eröffnet. Weiter Richtung Ramsau zum Parkplatz Fernsebner. Auf einem Fußweg entlang der Straße gelangen Sie zurück zum Ausgangsort.

 

Tipp:

Mit Glück können Sie den König der Lüfte, den Steinadler, beobachten!

Weit und lohnenswert

Tour 1:

Bindalm im Klausbachtal

 

Weglänge:

12 km

 

Höhenunterschied:

320 m

 

Route:

Von der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee entlang des Klausbachs auf flachem Weg zur Nationalpark-Informationsstelle Engert. Weiter geht's über etwas steilere Abschnitte zur Bindalm. Von dort aus Möglichkeiten zum Weiterwandern bis zum österreichischen Grenzübergang am Hirschbichlpass oder auf gleichem Weg zurück zum Ausgangsort. Von Mai bis Oktober können Sie den Linienbus zwischen Hintersee und Weißbach benutzen.

Tour 2:

Wimbachtal

 

Weglänge:

18 km

 

Höhenunterschied:

700 m

 

Route:

Von der Nationalpark-Informationsstelle Wimbachbrücke zunächst auf der Teerstraße hinauf zur Wimbachklamm (Eintrittsgebühr). Auf mäßig steilem Weg entlang des Wimbachs und später durch den Wald zum Wimbachschloss (im Sommer Einkehrmöglichkeit). Nun abwechselnd direkt über den Schuttstrom, dann wieder auf einem Waldweg bis zur Wimbachgrieshütte (im Sommer bewirtschaftet).

 

Tipp:

Im hinteren Wimbachtal entdeckt man eine botanische Rarität: Spirken, die aufrecht wachsende Form der Latsche!

Anspruchsvolle Touren

Tour 1:

Gotzenalm

 

Weglänge:

18 km

 

Höhenunterschied:

ca. 1.100 m

 

Route:

Vom Parkplatz am Königssee vorbei an der Talstation Jennerbahn die Straße entlang, bis bei den letzten Häusern die Abzweigung nach rechts zum Hochbahnweg (Nr. 493) führt. Über den schattigen Waldweg hinauf bis zur Forststraße, nach rechts bis zur Königsbachalm (im Sommer bewirtschaftet). An der Wegkreuzung Weg Nr. 493 nehmen und diesem vorbei an der Gotzentalalm über Serpentinen bis hinauf zur Gotzenalm folgen (im Sommer bewirtschaftet). Abstiegsmöglichkeiten zum Parkplatz Hinterbrand zur Anlegestelle Kessel bzw. Salet am Königssee.

 

Tipp:

Von der Gotzenalm gelangt man in 10 Minuten zum Aussichtspunkt Feuerpalfen: Tiefblick auf den Königssee und die Halbinsel St. Bartholomä!

Tour 2:

Watzmannhaus

 

Weglänge:

12 km

 

Höhenunterschied:

ca. 1.300 m

 

Route:

Von der Nationalpark-Informationsstelle Wimbachbrücke (Parkplatz Wimbachbrücke) nach links über die Brücke und dann sofort nach rechts auf den Weg Nr. 441 abbiegen. Diesem hinauffolgen, vorbei an Stuben- und Mitterkaseralm. Ab hier verengt sich der befestigte Fahrweg zum Bergsteig und führt über die Falzalm hinauf zum Watzmannhaus (im Sommer bewirtschaftet).

 

Tipp:

Wer vor hat, dem Watzmann noch näher „auf den Leib zu rücken“, muss über Bergerfahrung, sehr gute Kondition und entsprechende Ausrüstung verfügen!

Wandern Sommer:

Wanderprogramm Sommer 2017

 

 

Plakate Sommer:

Wanderprogramm Sommer 2017

 

 

Weitere Informationen



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