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Steinadler-Monitoring

Steinadlerkopf - (c) Astrid Brille

 

Die Brutsaison 2020 ist vorbei. Derzeit sind alle Thermikgebiete für Gleitschirm- und Hängegleiterpiloten aus Adlersicht problemlos zu befliegen.

 

Im Namen unserer Steinadler danken wir für die gute Zusammenarbeit und Rücksichtnahme in der Saison 2020 und hoffen auf die gleiche Unterstützung und Rücksichtnahme im Jahr 2021!

 

 

Projektbeschreibung:

Im Rahmen eines langfristigen Monitoring-Projekts der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden wird in den Chiemgauer, Berchtesgadener und unmittelbar angrenzenden Salzburger Alpen die Populationsdynamik des Steinadlers (Aquila chrysaetos) dokumentiert. Auf einer Fläche von ca. 1.500 km² werden insgesamt 15 Revierpaare überwacht. Zwei weitere Reviere sind aktuell nicht besetzt. Im Nationalpark selbst findet man auf einer Fläche von 210 km² aktuell 5 Steinadlerreviere.

 

Ziel des Projekts ist zum einen der Erhalt einer vitalen Steinadler-Teilpopulation sowie die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zum Schutz dieses seltenen Greifvogels in Bayern.

 

Ansprechpartner und Projektdurchführung:

Ulrich Brendel,
Jochen Grab

 

Weitere Informationen

 

 

Schlussberichte der letzten Jahre:

2019

2018
2017
2016

2014/2015

2012/2013

2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004

2003

2002


Schwerpunkte des Projekts

Steinadlerküken (c) Johann Jaritz

 

  • Zeitnahes Auffinden von aktuell besetzten Steinadlerhorsten
  • Erfolgskontrolle der Vereinbarungen mit den Hubschrauberverbänden sowie den Drachen- und Gleitschirmfliegern zur Minimierung von Störungen in sensiblen Bereichen (= Horstumgebung)
  • Dokumentation von Brutverlauf und Bruterfolg
  • Feststellen von Partnerwechseln anhand einer Individualkartei der Adler
  • Dokumentation von räumlichen Veränderungen bezüglich der Revierverteilung
  • Analyse von Beuteresten und Federmaterial zur Identifikation der Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der bayerischen Steinadler-Teilpopulation
  • Durchführung von gezielten Umweltbildungsmaßnahmen (z.B. Führungen) sowie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit (Pressemitteilungen, Vorträge usw.)
  • Analyse der Ergebnisse mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems

 

 



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