Nationalpark
Berchtesgaden

Geologie & Geomorphologie des Hochkalters

im Nationalpark Berchtesgaden

Geomorphologie

Im Westen ist das Hochkaltermassiv durch trogförmig ausgestaltete Täler und begleitende Grate gegliedert und im Osten durch Wandfluchten bis zu 1400m Höhe gekennzeichnet. Charakteristisch für die Gebirgsgruppe ist die im Norden eingesenkte Flanke [...] mit dem Blaueisgletscher, dem nördlichsten Gletscher der Alpen (FISCHER, 2005).

Geologie

Das Hochkaltermassiv besteht nach BARTH (1965) aus Sedimenten des Trias, Gesteinen des Jura, aufliegenden Schichten der Unterkreide und quaritären Ablagerungen. Vorherrschend sind in dem Gebiet jedoch nur wenige dieser Ausprägungen. Im Norden und im gesamten Westen sind Dachsteinkalk in Loferfazies vorhanden. Darin eingschlossen sind einige Lokalmoränen im Westen un das Firneis im Norden. Abschließend in Richtung Klausbachtal sind im Westen verschiedene Kalke, unter anderem Dogger Kieselkalk, Allgäuschichten und Lias-Schwellenkalk vorhanden. Der Norden des Gebirgsstocks besteht hauptsächlich aus Hangschutt und würmeiszeitlichen Moränen. Im Osten ist karnisch-norischer Dolomit als Hauptgesteinsart vorzufinden.

Literatur:

FISCHER, K. (2005): Geomorphologie der Berchtesgadener Alpen - Forschungsbericht 50. Berchtesgaden: Nationalparkverwaltung Berchtesgaden (Hrsg.)

BARTH, W. (1965): Geologie der Hochkalter-Gruppe in den Berchtesgadener Alpen. Berlin.